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Freitag, 18. April 2014

Österliches

An Karfreitag kann man sagen, dass sich Ostern in mehr als Siebenmeilenstiefeln nähert. Also Zeit, neben besinnlicher Einkehr - warum ist heute nochmal ein stiller Feiertag? - die Osterpräsente und Deko-Elemente fertig zu stellen.
Da wären zum einen Greta, the out-of-shape-Schaf, und ein Hase, der bereits seine Reise gestern angetreten hat:
Die Unförmigkeit des Schafs ist ein wenig dem Material geschuldet. Ich hatte mich in sündig teuren, biologisch-dinkelmäßig-korrekten Kuschelplüsch einer münsterländischen Stoff- und Stofftierschmiede verliebt. Macht sehr kuschelige Viecher, dehnt sich aber ziemlich und geht dadurch etwas aus dem Leim. Mich erinnert die Form ja ein wenig an die Wombels, falls die noch irgendjemand kennt, was ja dann auch wieder zum biologisch-dinkelmäßig-korrekten Kuschelplüsch passt.
Greta hat sich so langsam die Hütte erobert und macht sich daran, den Kräutern auf Balkonien zu Leibe zu rücken...
...Zeit, dass auch sie den Haushalt verlässt, sonst gibt's keine Kräuterbutter mehr.

Bereits seit ein paar Tage ist Ingrid von der Nadel gehüpft (für die Namen kann ich nix, die verteilt meine Brut, da machste nix dran), allerdings musste sie so wie die Näherin sie schuf, eine Weile in einer dunklen Schublade verbringen, damit sie nicht von den falschen Augen entdeckt wurde.
Zwischenzeitlich wurde jedoch Hühneroberbekleidungsstoff von ihr und mir ausgesucht und ein ansprechendes Beinkleid genäht, dass heute auf Balkonien den Meisen der Umgebung vorgeführt wurde (die Augen, für die Ingrid bestimmt ist, kommen erst Ostern wieder).
 Ingrid ist übrigens aus einem alten Kopfkissenbezug und Resten aus Altbeständen und die Schnitte stammen aus dem Tilda-Frühlingsbuch.


Sonntag, 30. März 2014

Frühling!

Ich habe zwar keine Zeit, aber ein paar Bilder:


Der Gemüsekindergarten wurde heute auch in größere Töpfchen umgepflanzt. Es geht los! Die Saison ist eröffnet!

Mittwoch, 8. Januar 2014

Schneeflocken

Die Weihnachtsdeko ist weitgehend aus der Wohnung verschwunden. Aber es ist, sagt zumindest der Blick auf den Kalender, tiefster Winter und es bedarf passender Deko. Da es draußen regelrecht frühlingshaft ist, muss frau sich den Schnee halt häkeln und zwar nach einer Anleitung von einem der wenigen häkelnden Männer auf diesem Erdenball: Mark.
Vielen Dank für die Anleitung!

Montag, 6. Januar 2014

Reißverschlüsse bleiben auch im neuen Jahr doof!

Hatte ich schon gesagt, dass Reißverschlüsse nicht zu meinen allerbesten Freunden gehören? Umso mehr habe ich mich über mich selbst gewundert, als ich für meine Große eine Fleecejacke nähen wollte - Schnitt Philippa von Farbenmix mit drei Reißverschlüssen.
Fazit:
Die Taschenreißverschlüsse waren kein Problem, die Anleitung ist diesbezüglich sehr idiotensicher - wenngleich ich mich vermessen oder etwas falsch übertragen haben muss, denn die Taschen sitzen nicht auf gleicher Höhe.
Beim Hauptreißverschluss habe ich mehrfach getrennt, wobei hier nicht der Reißverschluss das Problem war, sondern der Reißverschlussschutz. Wenn ich der Beschreibung gefolgt bin oder dem, was ich verstanden habe, saß der Schutz nicht da, wo er sein sollte. Ich habe es jetzt hingemurkst und das Kind ist glücklich mit der Jacke, aber es wird sicherlich noch ein zweites Exemplar geben, bei dem ich dann austeste, ob ich oder die Anleitung zu blöd sind.
Hier nun das Ergebnis:


Dienstag, 31. Dezember 2013

Garten und Nadel 2013

Und als letzter Post für dieses Jahr, die nettesten Produkt- und Gartenbilder aus 2013:






 






Quartalsrückblick Nähen - Fortsetzung

 Ab November habe ich angefangen, mich der Weihnachtsgeschenkproduktion zu widmen. Da waren zum einen die netten Einkaufsbeutel, die aus schönen Stoffen genäht immer wieder eine gelungene Alternative zu Geschenkpapier sind.

 Diese hier sind aus dem wundervollen Kranichstoff von Cloud 9 (ich könnte mich ärgern, dass ich nicht mehr davon gekauft habe und die haben noch sooooo viele andere traumhafte Stoffe, seufz!)...
 ... und aus einem Stoff von Tante Ema und einem wunderschönen Biostoff, von dem ich auch viel zu wenig gekauft habe, den es auch leider nicht mehr gibt (schnüff, das ist der GfK-Stoff schlechthin!) und bei dem ich keine Ahnung habe, wer der Designer ist (Michael Miller? Robert Kaufman?).

Und dann gab's noch die Invasion der Leseknochen. Die Anleitung ist zwar auf Englisch, aber auch für Nicht-Anglisten gut verständlich und ruckizucki genäht. Nur das Füllen und Zunähen war nicht ganz so begeisternd, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.

Und dann waren da noch zwei wunderschöne Stoffe aus der Indochine-Reihe von Alexander Henry, die unbedingt vernäht werden wollten (leider will sich das Bild partout nicht drehen lassen):
 Der Schnitt ist dem Stoffbeutel Anneliese entlehnt, allerdings hat das gute Stück innen noch eine Reißverschlußtasche, damit mir keiner mein Portemonnaie mopst, und auch oben noch einen Reißverschluß, damit alles gut verstaut ist. Sie ist groß genug für den ganzen Kram, den ich oft mit mir herumschleppe (Geld, Handy, Tablet, Taschentücher, Buch, Trinkflasche und was frau noch so braucht) und hat das Potential, zur Lieblingstasche zu werden. Beim nächsten Handtaschenversuch würde ich den Reißverschluß oben anders einarbeiten - jetzt ist die Tasche wie ein Schlampermäppchen genäht -, aber über diese Lösung muss ich noch ein Weilchen brüten.
Und da für die Brut noch ein Hoodie und eine Fleecejacke warten und für mich noch ein Tunikaschnitt und ein Mantelstoff der Verarbeitung harren, wird die nächste Tasche noch ein wenig warten müssen (wobei da noch ein weiterer Alexander Henry Stoff im Regal liegt...).

Quartalsrückblick Nähen

Neben den Leckereien, die meinen Keller aus dem heimischen Garten bevölkern, habe ich aber auch in den letzten Monaten die Nähmaschine bearbeitet. Dabei sind
einige Pullis für die Brut entstanden, die sehr geliebt und oft getragen werden (Glück gehabt)...


 Beim Schnitt handelt es sich um Helen von Farbenmix, allerdings habe ich den Hoodie ohne Taschen genäht.

Um die Kasse des Kindergartenfördervereins aufzubessern, bin ich an zwei Abenden in die Halssockenproduktion eingestiegen. Schnitt und Anleitung hat freundlicherweise Corina der Nähgemeinde zur Verfügung gestellt und so konnten viele bunte Socken entstehen, die alle inzwischen eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer gefunden haben.






Ein wenig in den Wahnsinn hat mich der Wunsch meiner Brut nach einem neuen Adventskalender getrieben. Bislang standen in Krippennähe zwei Döschen, eine in Form eines Weihnachtsbaums, eine in Form eines Schneemanns, in die die Weihnachtswichtel vom 1. bis zum 24. Dezember nachts eine Kleinigkeit hineinlegten. Nun sollte es aber ein Adventskalender mit Beuteln sein. Nun gut, man hätte den Wunsch ja auch beim Discounter der Wahl schnell und unkompliziert erledigen können, aber das ging aus ästhetischen Gründen ja mal so gar nicht. Also 2 mal 24 Beutelchen genäht, bestempelt, befüllt, zwei Hintergründe genäht und prosaisch an Kleiderbügeln in die Hütte gehängt (daran wird für die nächste Saison noch gearbeitet). Ich konnte am Ende keine Seerosen mehr sehen! Und bis zum Auszug der Damen gibt es keinen anderen Adventskalender mehr (es sei denn, sie nähen sich selbst einen...).

Und weitere Weihnachtsprojekte folgen dann im nächsten Post - ich brauche jetzt mal Frühstück.