Das Singen von Weihnachtsliedern ist in unserem Haushalt (erst) ab dem St. Martinstag erlaubt. Und in der Regel wird am Totensonntag gebacken, schließlich wollen wir am 1. Advent wieder etwas zu naschen haben. Und wieder waren es viel zu viele Plätzchen und es sind immer noch Reste in der Dose und wir konnten bereits am 4. Advent keine Plätzchen mehr sehen. Nächstes Jahr gibt's weniger (wie jedes Jahr 😂).
Und dann wurde auch noch ein wenig genäht, aber wirklich nur wenig (das kleine Kind war da aktiver und hat für jede ihrer Freundinnen ein kleines Portemonnaie genäht, da konnte ich quasi gar nicht an die Maschine). Dabei ist auch dieser kleine Wichtel entstanden, der auf Wunsch eines einzelnen Gatten auch nicht ausziehen durfte, sondern nun zum Weihnachtsinventar gehört:
Sonntag, 19. Februar 2017
Halbjahresrückblick Teil 2
Das Gartenleben in 2016 war überwiegend von Arbeit bestimmt. Die Stunden, die ich einfach nur Löcher in die Gartenluft geguckt habe, kann ich leider an einer Hand abzählen. Das wird sich hoffentlich im nächsten Jahr ändern, aber auch wenn der Garten Plackerei ist, gibt es dennoch sehr hübsche Momente.
Dieses freundliche Rotkehlchen hat emsig beobachtet, wie ich unsere Stockrosen in den Kompost geschnippelt habe und war dabei wenig schüchtern. Solche Augenblick sind einfach traumschön.
Ansonsten gab es im Herbst diverse Geschenke für diverse Geburtstagskinder zu nähen. Dabei habe ich den Stickservice in meinem Lieblingsstoffladen zum ersten Mal in Anspruch genommen und mit dem Ergebnis war ich mehr als zufrieden.
Außerdem wurde noch ein Tildapüppchen genäht...
... und ein ähnlich japanophiles Täschchen, dessen Schnitt von Burda kommt.
Und da man ja im Herbst auch frische Luft schnuppern soll, waren wir auch in diesem Jahr in einem sehr schönen Park in unserer Nähe und haben dort ein wenig mit Blättern gespielt.
Dieses freundliche Rotkehlchen hat emsig beobachtet, wie ich unsere Stockrosen in den Kompost geschnippelt habe und war dabei wenig schüchtern. Solche Augenblick sind einfach traumschön.
Ansonsten gab es im Herbst diverse Geschenke für diverse Geburtstagskinder zu nähen. Dabei habe ich den Stickservice in meinem Lieblingsstoffladen zum ersten Mal in Anspruch genommen und mit dem Ergebnis war ich mehr als zufrieden.
Außerdem wurde noch ein Tildapüppchen genäht...
... und ein Turnbeutel aus einem wunderschönen Kokeshistoff (die Anleitung zu dem guten Stück findet sich hier) ...
... und ein ähnlich japanophiles Täschchen, dessen Schnitt von Burda kommt.
Und da man ja im Herbst auch frische Luft schnuppern soll, waren wir auch in diesem Jahr in einem sehr schönen Park in unserer Nähe und haben dort ein wenig mit Blättern gespielt.
Donnerstag, 2. Februar 2017
Rüsselpest und ein Halbjahresrückblick
Im Alltag komme ich derzeit nicht dazu hier meine Garten- und Nadelwerke einzustellen. Beide Kinder sind jetzt an der weiterführenden Schule und oft genug ist das Mensaessen so lausig, dass die mütterliche Kochkunst gefragt ist. Auch Hausaufgaben werden jetzt bevorzugt zu Hause und nicht mehr in der Betreuung erledigt, so dass meine freie Zeit doch rapide zusammengeschnurrt ist.
Augenblicklich hat unsere Familie jedoch die Grippe oder einen ähnlichen Infekt und schleppt sich in verschiedenen Krankheitsstufen so dahin. Mir geht's so langsam wieder einigermaßen, aber für's Nähen und Arbeiten bin ich noch zu doof. Vielleicht reicht es ja zum Bloggen.
Beim Durchsehen der Bilder habe ich bemerkt, dass ich auch nicht mehr so viel nähe. Gründe: s.o.. Doch ein paar Dinge sind trotz Zeitmangel entstanden.
Zum einen brauchte das kleine Kind natürlich für den Start in der neuen Schule eine neue Sporttasche. Also wurde ein Joker aus dem Lieblingsvogelstoff vom Schweden genäht:
Bei dem Modell für das große Kind hatte ich einen ganz normalen Endlos-Reißverschluss verwendet. Der hat allerdings nach wenigen Wochen vor der Füllmenge, die mein Kind in die Tasche gepackt hatte, kapituliert und die Grätsche gemacht. Also kam bei der Geschwister-Tasche ein extra stabiles Reißverschlussmodell zum Einsatz, das das letzte halb Jahr zumindest schon mal anstandslos überlebt hat.
Leider fällt das Ende Sommerferien bei uns immer in die Zeit, in der die Gartenfrüchte verarbeitet werden wollen und ziemlich viel zu tun ist. Vor allem die Brombeeren haben uns in diesem Jahr regelrecht erschlagen (oder ich habe einfach zu viel geerntet). Aber dafür war die Apfelernte nicht ganz so opulent. Dennoch: Marmelade habe ich in Krankenhausmengen eingekocht, das ein oder andere Kilo Brombeeren wartet in der Truhe noch auf seine Verarbeitung und die Tomatenmengen verdunsten ja ohnehin sehr schnell.
Augenblicklich hat unsere Familie jedoch die Grippe oder einen ähnlichen Infekt und schleppt sich in verschiedenen Krankheitsstufen so dahin. Mir geht's so langsam wieder einigermaßen, aber für's Nähen und Arbeiten bin ich noch zu doof. Vielleicht reicht es ja zum Bloggen.
Beim Durchsehen der Bilder habe ich bemerkt, dass ich auch nicht mehr so viel nähe. Gründe: s.o.. Doch ein paar Dinge sind trotz Zeitmangel entstanden.
Zum einen brauchte das kleine Kind natürlich für den Start in der neuen Schule eine neue Sporttasche. Also wurde ein Joker aus dem Lieblingsvogelstoff vom Schweden genäht:
Bei dem Modell für das große Kind hatte ich einen ganz normalen Endlos-Reißverschluss verwendet. Der hat allerdings nach wenigen Wochen vor der Füllmenge, die mein Kind in die Tasche gepackt hatte, kapituliert und die Grätsche gemacht. Also kam bei der Geschwister-Tasche ein extra stabiles Reißverschlussmodell zum Einsatz, das das letzte halb Jahr zumindest schon mal anstandslos überlebt hat.
Leider fällt das Ende Sommerferien bei uns immer in die Zeit, in der die Gartenfrüchte verarbeitet werden wollen und ziemlich viel zu tun ist. Vor allem die Brombeeren haben uns in diesem Jahr regelrecht erschlagen (oder ich habe einfach zu viel geerntet). Aber dafür war die Apfelernte nicht ganz so opulent. Dennoch: Marmelade habe ich in Krankenhausmengen eingekocht, das ein oder andere Kilo Brombeeren wartet in der Truhe noch auf seine Verarbeitung und die Tomatenmengen verdunsten ja ohnehin sehr schnell.
Samstag, 13. August 2016
Ein Zuhause für das IPad
In meinem Arbeitsalltag ist mein Tablet ein ständiger Begleiter und flog bislang irgendwo in meiner großen Tasche herum, leidlich durch eine Kaufhülle geschützt. Und irgendwo anders in der Tasche flogen die dazugehörigen Kabel, die ich gelegentlich brauche herum. Das musste anders werden.
Nach einigem Suchen habe ich eine schöne Anleitung gefunden, die ich zu einer Tasche für mein Tablet umfunktioniert habe.
Nach einigem Suchen habe ich eine schöne Anleitung gefunden, die ich zu einer Tasche für mein Tablet umfunktioniert habe.
Mit der englischen Anleitung habe ich ein bisschen gekämpft, aber letztlich ist durch die echt schöne Bebilderung alles so geworden wie ich wollte und jetzt ist alles beisammen...und inzwischen habe ich auch das Video zur Anleitung gefunden...
Freitag, 12. August 2016
Pullis
Als wir vor einer Weile auf dem Stoffmarkt waren, haben sich beide Kinder in Stoffe verguckt und Muttern hat sie auch brav gekauft.
Für das kleine Kind gab es den Standardschnitt Helen von Farbenmix, nur ohne Taschen.
(Ja, die Buxe passt nun so gar nicht dazu, aber das Kind hat Ferien und frönt dem Müßiggang).
Für das kleine Kind gab es den Standardschnitt Helen von Farbenmix, nur ohne Taschen.
Das große Kind wollte etwas anderes, mit einem Kragen, dort etwas weiter, der Schnitt aber bitte etwas femininer. Nach ausgiebiger Sichtung viel die Entscheidung auf die Nevia von CZM.
Etwas merkwürdig fand ich die Maßtabelle. Der Tabelle zufolge hätte das Kind bei der Oberweite eine 32 gebraucht, hüftig eher eine 36. Ich habe dann die 36 genommen und finde, kleiner hätte der Pulli obenrum nicht ausfallen dürfen.
Sonntag, 14. Februar 2016
Hier pupst das Einhorn...
...und diesmal keinen Glitzer oder Regenbogen.
Ein Geburtstagsgeschenk muss her und die zu Beschenkende wünscht sich was mit Einhorn und in Pink. Da die Einhorn-Produkte, die käuflich zu erwerben sind, nicht auf ungeteilte Zustimmung der Schenkenden (Tochter) und der Zahlenden (Mutter) trafen, ging es auf den Stoffmarkt. Und es fand sich ein traumkitschigschönes Einhornwebband und traumpinker Westfalenstoff. Außerdem gab's noch die Anleitung "Rot" von der ersten Farbenmix-Taschenspieler-CD und das Ergebnis:
Tochter zufrieden, zu Beschenkende hoffentlich auch, die Mutter mit dem Ergebnis...
nicht jedoch mit der Anleitung:
Ich habe die Tasche unfallfrei genäht, allerdings habe ich bereits diverse Taschen genäht. Als Anfängerin werde ich aber an einigen Stellen recht ratlos vor der Anleitung stehen, offene Nähte und - im schlimmsten Fall - einen Reißverschlusszipper auf der falschen Seite der Naht vorfinden. Als die CD auf den Markt kam, gab es in den Wochen danach diverse Korrekturen in den Stoffläden und auch auf der Farbenmix-Homepage. Die sind jedoch inzwischen verschwunden oder ich bin zu blöde sie zu finden. Schade eigentlich.
Ansonsten finde ich den Schnitt klasse. Die Tasche hat eine gute Größe, um alle Kosmetik-Utensilien, die Teenie für die Übernachtungsparty oder Kurzklassenfahrt braucht zu verstauen (auch für Mutterns Wochenendtrip langt die Größe). Auch kleinere Strick- und Häkelprojekte finden hier auf Reisen ein prima zu Hause und auch Rundstricknadeln kann man in ihr aufbewahren.
Ein Geburtstagsgeschenk muss her und die zu Beschenkende wünscht sich was mit Einhorn und in Pink. Da die Einhorn-Produkte, die käuflich zu erwerben sind, nicht auf ungeteilte Zustimmung der Schenkenden (Tochter) und der Zahlenden (Mutter) trafen, ging es auf den Stoffmarkt. Und es fand sich ein traumkitschigschönes Einhornwebband und traumpinker Westfalenstoff. Außerdem gab's noch die Anleitung "Rot" von der ersten Farbenmix-Taschenspieler-CD und das Ergebnis:
Tochter zufrieden, zu Beschenkende hoffentlich auch, die Mutter mit dem Ergebnis...
nicht jedoch mit der Anleitung:
Ich habe die Tasche unfallfrei genäht, allerdings habe ich bereits diverse Taschen genäht. Als Anfängerin werde ich aber an einigen Stellen recht ratlos vor der Anleitung stehen, offene Nähte und - im schlimmsten Fall - einen Reißverschlusszipper auf der falschen Seite der Naht vorfinden. Als die CD auf den Markt kam, gab es in den Wochen danach diverse Korrekturen in den Stoffläden und auch auf der Farbenmix-Homepage. Die sind jedoch inzwischen verschwunden oder ich bin zu blöde sie zu finden. Schade eigentlich.
Ansonsten finde ich den Schnitt klasse. Die Tasche hat eine gute Größe, um alle Kosmetik-Utensilien, die Teenie für die Übernachtungsparty oder Kurzklassenfahrt braucht zu verstauen (auch für Mutterns Wochenendtrip langt die Größe). Auch kleinere Strick- und Häkelprojekte finden hier auf Reisen ein prima zu Hause und auch Rundstricknadeln kann man in ihr aufbewahren.
Sonntag, 17. Januar 2016
Ein Zuhause für die Stricknadeln, Teil 2
Bei Schnabelina habe ich ein echt schönes Etui für ihre Strickutensilien gefunden, aber ich habe mich an so ein Werk nicht herangetraut. Aber ich habe die Idee übernommen, ein Täschchen für Maschenmarkierer und anderen Kleinkram mit KamSnaps in das Etui hineinzuknöpfen.
Also in eines der Rehkitzteile KamSnaps geschossen,
Reißverschluss auf ein Innenteil gelegt, so dass die Raupe nach oben zeigt,
Außenteil mit den KamSnaps recht auf rechts aufgelegt und die drei Lagen zusammengenäht.
Das Gleiche habe ich mit den anderen beiden Teilen gemacht (und wie man hier sehen kann, nicht sonderlich sorgfältig gearbeitet, grmpf).
Dann schnell die Außenteile zusammengelegt und die Innenteile, den Reißverschluss dabei nach außen gefaltet, und dann mit einer Wendeöffnung am Innenteil einmal rundherum genäht.

Alles gewendet, die Wendeöffnung geschlossen und fertig war das Minitäschchen.
Und wer ein wirklich gutes Videotutorial für das Prinzip solcher Taschen, die man ja in jeder Größe und für viele verschiedene Zwecke schnell nähen kann, möchte, findet es hier von farbenmix.
Also in eines der Rehkitzteile KamSnaps geschossen,
Reißverschluss auf ein Innenteil gelegt, so dass die Raupe nach oben zeigt,
Außenteil mit den KamSnaps recht auf rechts aufgelegt und die drei Lagen zusammengenäht.
Das Gleiche habe ich mit den anderen beiden Teilen gemacht (und wie man hier sehen kann, nicht sonderlich sorgfältig gearbeitet, grmpf).
Dann schnell die Außenteile zusammengelegt und die Innenteile, den Reißverschluss dabei nach außen gefaltet, und dann mit einer Wendeöffnung am Innenteil einmal rundherum genäht.
Alles gewendet, die Wendeöffnung geschlossen und fertig war das Minitäschchen.
Und wer ein wirklich gutes Videotutorial für das Prinzip solcher Taschen, die man ja in jeder Größe und für viele verschiedene Zwecke schnell nähen kann, möchte, findet es hier von farbenmix.
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