Gelegentlich möchten ja auch meine Mädels an die Nähmaschine. Die Große hat auch mal einen Feriennähkurs gemacht, aber da ist im Augenblick eher anderes interessant.
In diesem Sommer wollte dann meine Lütte an die Nähmaschine. Es sollte ein Sommerröckchen werden. Als Schnitt haben wir uns für das Kinderröckli von Schnabelina entschieden. Der Rock besteht aus sechs Bahnen und kann aus Webware oder aus Jersey genäht werden. Durch das Bündchen ist er für die Kinder superleicht an- und auszuziehen. Und auch für die Mütter gibt es eine Variante.
Ganz langsam hat meine Kleine sich Naht für Naht abgearbeitet und war hinterher unglaublich stolz. Und das kann sie bei dem Ergebnis auch!
Sonntag, 3. Januar 2016
Josta-Johannisbeer-Gelee
Ich mag meine Beete, ich mag es im Winter neues Saatgut zu besorgen und vorzuziehen, ich kann sogar dem Unkrautjäten etwas abgewinnen. Meine Apfelbäume sind toll, die Tomaten auch. Und ich freue mich an der Blumenpracht.
Aber meine Lieblingspflanzen sind und bleiben meine Beeren. In diesem Jahr haben sich die Jostabeeren und die Johannisbeeren übertroffen. Jostas sind etwas, das wohl nur Gartenbesitzer haben. Im Supermarkt oder auf dem Markt habe ich sie bislang noch nicht gesehen. Das liegt vielleicht an ihrem etwas herben Geschmack, den diese Züchtung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere hat. Außerdem ist sie - ähnlich wie die Stachbeere - etwas mühsam zu ernten.
Als Geleefrucht ist sie aber großartig und wer ein wenig Platz in seinem Garten hat, sollte mit der Anschaffung einer Josta liebäugeln.
2014 habe ich ein reines Jostabeergelee gekocht, das lecker, aber schon ziemlich herb war. In diesem Jahr habe ich Jostas- und Johannisbeeren entsaftet und dann beide Säfte mit ein wenig Vanille geliert.
Aber meine Lieblingspflanzen sind und bleiben meine Beeren. In diesem Jahr haben sich die Jostabeeren und die Johannisbeeren übertroffen. Jostas sind etwas, das wohl nur Gartenbesitzer haben. Im Supermarkt oder auf dem Markt habe ich sie bislang noch nicht gesehen. Das liegt vielleicht an ihrem etwas herben Geschmack, den diese Züchtung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere hat. Außerdem ist sie - ähnlich wie die Stachbeere - etwas mühsam zu ernten.
Als Geleefrucht ist sie aber großartig und wer ein wenig Platz in seinem Garten hat, sollte mit der Anschaffung einer Josta liebäugeln.
2014 habe ich ein reines Jostabeergelee gekocht, das lecker, aber schon ziemlich herb war. In diesem Jahr habe ich Jostas- und Johannisbeeren entsaftet und dann beide Säfte mit ein wenig Vanille geliert.
Aus den vier Litern Saft habe ich etwa 12 Gläser Gelee gekocht, die unseren Frühstücktisch jeden morgen bereichern und einen Hauch von Sommer mitbringen.
Und es war Sommer...zumindest manchmal
Eigentlich ist ja der Frühling meine liebste Jahreszeit, aber der Juni ist mit seiner Blütenpracht auch nicht zu verachten.
Meine Lilien habe sich 2015 selbst übertroffen. Allerdings werden sie diesem Jahr voraussichtlich einem Weg weichen müssen. Mal sehen, wo sie einen neuen Standort finden.
Und auch die Rosen waren ein Traum, obwohl ich von Rosen überhaupt keine Ahnung habe und sie mehr schlecht als recht pflege.
Die Jungfer im Grünen säht sich fröhlich über den gesamten Garten aus.
Meine Lilien habe sich 2015 selbst übertroffen. Allerdings werden sie diesem Jahr voraussichtlich einem Weg weichen müssen. Mal sehen, wo sie einen neuen Standort finden.
Und auch die Rosen waren ein Traum, obwohl ich von Rosen überhaupt keine Ahnung habe und sie mehr schlecht als recht pflege.
Die Jungfer im Grünen säht sich fröhlich über den gesamten Garten aus.
Samstag, 2. Januar 2016
Erdbeeren sind sooo lecker!
Mein Gatte kommt ja aus den neuen Bundesländern. Und als ordentliche Kleingärtner - sofern man bei 1000qm noch von Kleingarten reden kann - hatte die Familie des Gatten auch Erdbeeren im Garten. Und zwar nicht irgendwelche, sondern eine wunderbar aromatische und köstliche, die Mieze Schindler.
Im Handel bekommt man sie so gut wie nie zu kaufen, mein Biobauern auf dem Wochenmarkt hatte mal ein paar, denn diese Beere hat durchaus ihre Nachteile: Die Früchte sind eher klein, dafür gibt's auch nur wenige, die man mit Amseln und Schnecken teilen muss, sie bildet Ausläufer wie blöde, so dass man sie auch als Unkraut bezeichnen kann und haltbar ist sie auch nicht. Mag sein, macht aber nichts, denn der Geschmack macht die Nachteile alle wieder wett. Allerdings braucht sie eine Bestäubererdbeere im Beet, wir habe dazu zwei Senganapflänzchen dazwischen gepflanzt. Die fallen beim Marmeladekochen nicht ins Gewicht.
Wir finden ja, dass die Mieze eigentlich in jeden Garten gehören. Dort müssen die leckeren Früchtchen es ja schließlich nur bis in den Mund oder bis in den Marmeladentopf schaffen.

Und wenn's im Garten mal keine Marmelade gibt, kann man die Beeren auch einfach auf's Brot schnippeln.
Im Handel bekommt man sie so gut wie nie zu kaufen, mein Biobauern auf dem Wochenmarkt hatte mal ein paar, denn diese Beere hat durchaus ihre Nachteile: Die Früchte sind eher klein, dafür gibt's auch nur wenige, die man mit Amseln und Schnecken teilen muss, sie bildet Ausläufer wie blöde, so dass man sie auch als Unkraut bezeichnen kann und haltbar ist sie auch nicht. Mag sein, macht aber nichts, denn der Geschmack macht die Nachteile alle wieder wett. Allerdings braucht sie eine Bestäubererdbeere im Beet, wir habe dazu zwei Senganapflänzchen dazwischen gepflanzt. Die fallen beim Marmeladekochen nicht ins Gewicht.
Wir finden ja, dass die Mieze eigentlich in jeden Garten gehören. Dort müssen die leckeren Früchtchen es ja schließlich nur bis in den Mund oder bis in den Marmeladentopf schaffen.
Und wenn's im Garten mal keine Marmelade gibt, kann man die Beeren auch einfach auf's Brot schnippeln.
Pönterbuxen
Ich habe einen Lieblingsstoffladen. "Elsbeth und ich" heißt der Ort, der große und kleine Stoffsüchtige glücklich macht. Ein paar Schnitte gab es da auch schon immer, aber nun haben sie sich selbst an die Schnittentwicklung gemacht und einen Kuschelhosenschnitt herausgebracht.
Bei uns in der Familie hat meine Schwester diese Hosen "Pönterbuxen" getauft (man frage mich nicht, woher dieser Name kommt) und seitdem wird allem, was Jogging-/Yoga- oder Kuschelhose ist, so genannt.
Die Elsbeth-Pönterbuxe erfreut sich bei den Kindern der erweiterten Familie besonderer Beliebtheit, mein Exemplar liegt immer noch unzugeschnitten in der Stoffkiste.
Die Große hat sich ein Modell in schlichter schwarz-rot-Farbstellung gewünscht,
für die Lütte gab's die Waldhose,
für's patente Patenkind gab's eine Buxe in Paisley...
und dann kam der Pönterbuxen-Fehler bei den pinken Füchsen, grmpf...
...aber neu zuschneiden und neu nähen und dann klappt's auch mit den Füchsen.
Bei uns in der Familie hat meine Schwester diese Hosen "Pönterbuxen" getauft (man frage mich nicht, woher dieser Name kommt) und seitdem wird allem, was Jogging-/Yoga- oder Kuschelhose ist, so genannt.
Die Elsbeth-Pönterbuxe erfreut sich bei den Kindern der erweiterten Familie besonderer Beliebtheit, mein Exemplar liegt immer noch unzugeschnitten in der Stoffkiste.
Die Große hat sich ein Modell in schlichter schwarz-rot-Farbstellung gewünscht,
für die Lütte gab's die Waldhose,
für's patente Patenkind gab's eine Buxe in Paisley...
und dann kam der Pönterbuxen-Fehler bei den pinken Füchsen, grmpf...
Der Osterhase brachte was ganz Verrücktes...
...nämlich eine Overlockmaschine.
Sie ist einfach zu bedienen, schnell einzufädeln und nach einem Jahr "try and error" sind wir inzwischen ganz gute Freundinnen geworden und kommen miteinander zurecht.
Gleich bei der ersten Benutzung habe ich mein Messer geschrottet: Mit Nadeln abgesteckt, Kopf guckte durch die Küchentür, "Mama....", Mutter guckt hoch, vergisst die Nadel zu ziehen und knirsch...Messer kaputt.
Glück im Unglück, es war nur das Messer, der Nähmaschinendealer hatte geöffnet und für ein paar Euronen war ein neues Messer erstanden. Der Gatte zückte daraufhin noch eine Packung WonderClips aus der Schublade, die es eigentlich erst zum Geburtstag geben sollte (größere Geschenke hatte ich mir angesichts des Ostereis verbeten). Besser ist das!
Nun wird es noch schwieriger, unseren Esstisch während meiner Nähanfälle zu nutzen:
Das erste Projekt waren ein paar Jokertaschen, mit denen ich meine Familie und Freunde beglückt habe. Zum Zeil habe ich noch Innentaschen eingenäht, je nach Wunsch- und Bedürfnislage der Beschenkten.
Hier ein paar Rohlinge, die inzwischen zu unseren Freundinnen nach Florida ausgewandert sind:
Und eine für die Mama...
und eine für die Schwester...(den Stoff liebe ich ganz besonders)...
und eine für's Kind.
Ich mag den Joker. Es ist eine wirklich schnell zu nähende Tasche, so dass sie bei uns auch gerne mal als "genähtes Geschenkpapier" Verwendung findet. Dann gibt es sie ohne Reißverschluss und Schnickschnack. Ansonsten werden Reißverschlüsse, Innentaschen, Außentaschen, Wachstuch, Häkchen, Ösen oder anderweitiger Tüddelkram verwendet. So darf sie dann zum Einkaufen, ins Schwimmbad, zum Sport oder zum Stricken mit kommen.
Sie ist einfach zu bedienen, schnell einzufädeln und nach einem Jahr "try and error" sind wir inzwischen ganz gute Freundinnen geworden und kommen miteinander zurecht.
Gleich bei der ersten Benutzung habe ich mein Messer geschrottet: Mit Nadeln abgesteckt, Kopf guckte durch die Küchentür, "Mama....", Mutter guckt hoch, vergisst die Nadel zu ziehen und knirsch...Messer kaputt.
Glück im Unglück, es war nur das Messer, der Nähmaschinendealer hatte geöffnet und für ein paar Euronen war ein neues Messer erstanden. Der Gatte zückte daraufhin noch eine Packung WonderClips aus der Schublade, die es eigentlich erst zum Geburtstag geben sollte (größere Geschenke hatte ich mir angesichts des Ostereis verbeten). Besser ist das!
Nun wird es noch schwieriger, unseren Esstisch während meiner Nähanfälle zu nutzen:
Das erste Projekt waren ein paar Jokertaschen, mit denen ich meine Familie und Freunde beglückt habe. Zum Zeil habe ich noch Innentaschen eingenäht, je nach Wunsch- und Bedürfnislage der Beschenkten.
Hier ein paar Rohlinge, die inzwischen zu unseren Freundinnen nach Florida ausgewandert sind:
Und eine für die Mama...
und eine für die Schwester...(den Stoff liebe ich ganz besonders)...
und eine für's Kind.
Ich mag den Joker. Es ist eine wirklich schnell zu nähende Tasche, so dass sie bei uns auch gerne mal als "genähtes Geschenkpapier" Verwendung findet. Dann gibt es sie ohne Reißverschluss und Schnickschnack. Ansonsten werden Reißverschlüsse, Innentaschen, Außentaschen, Wachstuch, Häkchen, Ösen oder anderweitiger Tüddelkram verwendet. So darf sie dann zum Einkaufen, ins Schwimmbad, zum Sport oder zum Stricken mit kommen.
Frühlingsgarten 2015
Das Jahr ist herum und der Blog war verwaist. Das wirkliche Leben hat für das virtuelle wenig Zeit gelassen - besser so als anders herum.
Allerdings hat das wirkliche Leben leider auch zu wenig Zeit für den Garten gelassen. So hatten Schnecken und Doofnickel reichlich ungestörte Phasen, um mir meine mit Liebe vorgezogenen Pflänzchen abzufressen. Und die frühen Sommerferien und der damit stattfindende Familienurlaub haben mich um meine Himbeeren gebracht. Allerdings sind die dann glücklicherweise in den Mägen einer befreundeten Familie gelandet. Auch gut!
Nachdem es zwar kaum Frost aber langes Üsselwetter gab, trauten sich ab Ende März die Pflänzchen dann doch aus der Erde, allerdings sah alles noch sehr braun aus.
Drei Wochen später hatte sich der Garten komplett gewandelt und auch ein paar tierische Gäste hatten sich aus der Winterpause eingestellt.

Nun gut, dieses Bild hat Suchbildcharakter...


Noch einen Monat später war der Garten eine wahre Pracht. Das Wetter war fast schon sommerlich, der Rhabarber hatte im Kuchen Verwendung gefunden und bei Sonne und angenehmen Temperaturen konnte man den Hummeln bei der Arbeit lauschen.



Und dann war der Frühling auch schon wieder vorbei...
Allerdings hat das wirkliche Leben leider auch zu wenig Zeit für den Garten gelassen. So hatten Schnecken und Doofnickel reichlich ungestörte Phasen, um mir meine mit Liebe vorgezogenen Pflänzchen abzufressen. Und die frühen Sommerferien und der damit stattfindende Familienurlaub haben mich um meine Himbeeren gebracht. Allerdings sind die dann glücklicherweise in den Mägen einer befreundeten Familie gelandet. Auch gut!
Nachdem es zwar kaum Frost aber langes Üsselwetter gab, trauten sich ab Ende März die Pflänzchen dann doch aus der Erde, allerdings sah alles noch sehr braun aus.
Drei Wochen später hatte sich der Garten komplett gewandelt und auch ein paar tierische Gäste hatten sich aus der Winterpause eingestellt.
Nun gut, dieses Bild hat Suchbildcharakter...

Noch einen Monat später war der Garten eine wahre Pracht. Das Wetter war fast schon sommerlich, der Rhabarber hatte im Kuchen Verwendung gefunden und bei Sonne und angenehmen Temperaturen konnte man den Hummeln bei der Arbeit lauschen.
Und dann war der Frühling auch schon wieder vorbei...
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